Gewürze und Gewürzmischungen sind in der Regel lange haltbar. Doch auch die Haltbarkeit von Gewürzen hat irgendwann ihr Ende erreicht. Der Unterschied liegt hier vor allem zwischen gemahlenen und ungemahlenen Gewürzen.
Bei der Aufbewahrung von Gewürzmischungen sollte darauf geachtet werden, dass die Gewürze gut verpackt sind, dass weder Licht, Wasser und Wärme noch andere Duftrichtungen hindurch kommen. Vor allem zu viel Licht wirkt sich negativ auf das Aroma aus.
Ein kleiner Tipp, damit Ihre Gewürze nicht schlecht werden: Kaufen Sie Gewürzmischungen und Co. lieber in kleineren Portionen. So bleiben Aroma und Würze länger erhalten. Gerade bei Gewürzen, die sie seltener benützen ist es ratsam, sich für kleinere Verpackungen zu entscheiden.
Doch nicht alle Gewürze und Gewürzmischungen sind als Pulver in kleinen Dosen und Tüten kaufbar. Bei Ingwer, Kardamom oder Muskatnuss ist es besser, wenn Sie sich für die ganze „Frucht“ entscheiden. Vor allem die beliebten und allseits anwendbaren Pfefferkörner können prima im Ganzen gekauft werden und entfalten durch das frische Reiben, Drehen und zerkleinern ein Aroma, das
durch Mund und Nase zieht. Im Originalzustand, das heißt ohne vorher gerieben wurden zu sein, halten sich die Gewürze und Gewürzmischungen ungefähr 2 Jahre.
Gewürzmischungen mit dem perfekten Aroma
Einzelgewürze und Gewürzmischungen wie Anis, Dillsamen, Koriander oder auch Nelken halten sich verschlossen und lichtgeschützt sogar bis über 4 Jahre. Bei getrockneten Kräutern sollten Sie aufpassen, denn diese verlieren nach einem Jahr an Aroma und werden mit der Zeit völlig geschmacklos oder teilweise auch ungenießbar.
Auch gemahlene Gewürzmischungen sind, aufgrund der weniger enthaltenden ätherischen Öle, die für den Geschmack und Geruch wichtig sind, nicht so lange haltbar wie nicht zerkleinerte oder gehackte Gewürze. Schon nach wenigen Monaten werden Sie feststellen, dass ein Drittel des Aromas verschwunden ist. Spätestens nach einem dreiviertel Jahr sollten Sie Ihre gemahlenen Gewürze aufgebraucht haben.
Doch das muss ja nichts negatives sein! Nun haben Sie endlichen einen Grund gefunden, neue Rezepte auszuprobieren bis Ihre Küchenschürze brennt – natürlich nur im übertragenen Sinne gesehen.